lieber nackt als blöd
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Das bin ich

Wer bin ich eigentlich...

Wie nicht schwer zu erraten gewesen sein dürfte, heiße ich Tina. Ich bin 23 Jahre alt und studiere Sport und als Nebenfach Geschichte. Sofern es mein straffer Stundenplan zulässt, jobbe ich nebenbei, es gibt aber immer wieder Zeiten in denen passende Jobs rar sind. Allein mein Studium mach einen Aufwand von ca. 40h jede Woche, da bleibt nicht wirklich viel Zeit zum jobben und passende Jobs sind auch eher selten. Die Kohle ist also knapp, knapp, knapp - wer kennt das nicht? Also, wenn jemand hier einen Job für mich hat... Ich wohne in einer Mädels - Wg. Wir sind zu dritt und verstehen uns super. Am Wochenende ziehen wir öfters mal um die Häuser, gehen tanzen, Billard spielen oder was sonst Spaß macht.
Ich glaube prinzipiell an das gute im Menschen (das nennt man wohl naiv), bin grundsätzlich ein Zwangsoptimist, ich liebe das Leben, obwohl ich natürlich auch so manchen Scheißtag habe. Ich halte mich für unkompliziert (na gut, wer tut das nicht), ich heule bei Filmen wie E.T., Club der toten Dichter u.ä.
Ich bin nicht wirklich ordentlich, meistens bestimmt der Tag über mich und nicht umgekehrt. Ich lache gerne, am meisten über mich und überhaupt: ich liebe witzige Menschen!
Ich kann mitunter auch etwas faul sein und liebe es, den Tag dahinplätschern zu lassen, dazu komme ich aber auch nur hin und wieder mal in der vorlesungsfreien Zeit; ich gucke Soaps, ich bin ehrlich, ich bin offen, höre auch mal "Die drei Fragezeichen" zum einschlafen und Bob Andrews (Recherchen und Archiv) würde ich immer noch heiraten.
Hobbies hab ich keine, dafür mache ich nichts regelmäßig und dauerhaft genug, auf das es diese Bezeichnung verdient ... aber ich könnte Millionen Dinge aufzählen, die ich gerne mache: z.B. auf Flohmärkte gehen, Spontanausflüge ins Blaue machen, Billard spielen, einen schönen Abend mit meiner Wg verbringen, mit einem guten Buch den ganzen Tag im Bett bleiben - auch wenn mir dazu oft leider die Zeit fehlt.
Was mich wirklich auf die Palme bringt: Ungerechtigkeit, das aktuellste Beispiel sind die angedrohten Studiengebühren!

Und damit wären wir auch schon beim Thema:

Mir gehen die Berichterstattungen und Diskussionen über Hochschulausbildung und Studenten mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Da ist die Rede von Faulenzern, Langzeitstudenten und Studiengebühren von bis zu 2000.- EUR/Semester, die sich angeblich jeder Student leisten könne. Gleichzeit sehe ich mich mit katastrophalen Studienbedingungen und Finanzierungsengpässen konfrontiert, die mir immer mehr die Hoffnung auf einen baldigen Studienabschluss nehmen. Im Prinzip hat jemand der sein Studium größtenteils selbst finanzieren muss nur minimale Chancen, zügig den Abschluss in der Tasche zu haben. Und da soll ich künftig auch noch Studiengebühren abdrücken? Woher soll ich das Geld denn nehmen?

Meiner Meinung nach herrscht in diesem Land ein Bildungsnotstand, der durch die Bildungspolitik der großen Parteien gefährlich zu eskalieren droht. Bildung ist Qualifikation, Bildung ist Kapital. Nicht nur für mich, sondern vor allem auch für die Gemeinschaft. Bildung und Know-How ist ein wichtiger Standortvorteil für unser Land, die dezeitige Gängelung der Hochschulausbildung muss daher ein Ende haben, Studienbedingungen (und auch andere Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen) müssen verbessert, und nicht die Studenten zur Kasse gebeten werden!